Wissenzone: blog
In unseren Texten geben wir unsere Erfahrungen aus vielen Branding-Projekten aus ganz unterschiedlichen Branchen weiter. Es lohnt sich, sie zu lesen, denn jeder kann etwas für sich darin finden.
Namensgebung – Was ist bei der Namensfindung zu vermeiden?
Ein Name ist Synonym für ein Unternehmen. Ein gut durchdachter Name kann der Schlüssel zum Erfolg sein, doch ein schlecht gewählter Name schadet mehr als er nützt.
Wie in jedem Bereich lauern auch bei der Namensfindung Fallstricke, die es zu vermeiden gilt. Leider gibt es keinen Königsweg für einen guten Namen, aber es ist von Vorteil zu wissen, was man bei der Namensfindung vermeiden sollte.
Der erste Tipp ist recht einfach, doch nicht jeder befolgt ihn. Der Name sollte vor allem prägnant und kurz sein. Ein Fehler ist die Verwendung ungewöhnlicher Schreibweisen, die später zu Schwierigkeiten bei der Aussprache führen. Je einfacher die Aussprache, desto eher erinnert man sich an den Namen.
Kurz gesagt: Vermeiden Sie Situationen, in denen beim Diktieren des Namens (z. B. am Telefon) Probleme auftreten, wie: „Bitte buchstabieren Sie ihn noch einmal.“ Ein Name, der sich gut aufschreiben und aussprechen lässt, ist bereits ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz.
Ein leicht zu merkender Name ist nicht immer der Schlüssel zum Erfolg. Ebenso wichtig ist eine gründliche Überprüfung der Sprache in den Ländern, in denen das Produkt erhältlich sein wird (auch im Hinblick auf den Slang). Ein Name mit negativen Assoziationen kann zu schlechten Verkaufsergebnissen führen.
Jeder kennt wahrscheinlich die Firma „Osram“, die Glühbirnen herstellt, oder „PUPA“, die Kosmetikprodukte anbietet. Bei der Markteinführung einer Marke sollten die Aspekte der Namensgebung im Ausland berücksichtigt werden.
Was im Inland gut klingt, muss im Ausland nicht unbedingt genauso klingen. Italiener finden das Wort „Langeweile“ nicht ungewöhnlich, weshalb eines der Motorräder von Husqvarna so genannt wurde.
Die unglückliche Namensgebung betrifft auch viele Autohersteller im spanischsprachigen Raum. Mitsubishi Pajero ist nichts weiter als ein „Masturbator“, Ford Fiera eine „hässliche alte Hexe“, Mazda Laputa lässt sich mit „Schlampe“ („puta“) übersetzen, und Opel Ascona wird mit dem regionalen Begriff für weibliche Genitalien assoziiert.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Verwendung von Namen, die für den Kunden verwirrend sind oder die Art der ausgeübten Tätigkeit nicht widerspiegeln (obwohl dies nicht notwendig ist, beeinträchtigt es doch die Assoziation der Marke mit einem bestimmten Produkt). Vermeiden Sie außerdem logische, grammatikalische und semantische Fehler. Diese sind so offensichtlich, dass sie sich entgegen dem Anschein nicht jeder merkt.
Die Namensgebung basiert auf Prozessen und zahlreichen Analysen. Bei der Namensgestaltung zählt nicht nur das Wort selbst, sondern auch die Sicherheit seiner Verwendung. Daher muss der Name eine garantierte Internetdomäne und die Möglichkeit zur Registrierung als Marke haben. Er darf auch keine Urheberrechte verletzen oder Ähnlichkeiten mit den Namen anderer Hersteller oder Produkte aufweisen.
Wenn wir also einen außergewöhnlichen Namen kreieren wollen, sollten wir der Planung ausreichend Zeit widmen. Je weniger wir dem Zufall überlassen, desto weniger böse Überraschungen erwarten uns in Zukunft.
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