Wissenzone: blog
In unseren Texten geben wir unsere Erfahrungen aus vielen Branding-Projekten aus ganz unterschiedlichen Branchen weiter. Es lohnt sich, sie zu lesen, denn jeder kann etwas für sich darin finden.
Markenhandbuch für ein Unternehmen: Wie erstellt man einen Standard, der funktioniert?
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Markenhandbuch sollte visuelle Prinzipien in tägliche Entscheidungen übersetzen – es darf kein Dokument sein, das lediglich im Regal verstaubt.
- Definieren Sie klare Regeln für die Verwendung des Logos: Varianten, Schutzraum, Mindestgröße sowie unzulässige Modifikationen.
- Passen Sie den Umfang der Richtlinien an die Bedürfnisse der Marke an – von Anweisungen zur Logoverwendung bis hin zu einem umfassenden System der visuellen Identität.
- Konzentrieren Sie sich zunächst auf die am häufigsten verwendeten Materialien und auf Herausforderungen, die im Arbeitsalltag des Teams tatsächlich auftreten.
- Verankern Sie die Richtlinien in der Markenstrategie und im Markencharakter, damit das Team und externe Partner sie einheitlich anwenden können.
Das Markenhandbuch (Logo-Manual) für Unternehmen – was ist es und welches Problem löst es?
Ein Markenhandbuch beschreibt die Regeln für die Verwendung der visuellen Elemente einer Marke. Es erklärt, wie das Logo eingesetzt werden sollte, damit es in verschiedenen Materialien und über unterschiedliche Kanäle hinweg seine Lesbarkeit und seinen Charakter bewahrt. Einfach ausgedrückt: Es ist eine Anleitung, die zeigt, wie das Logo gemäß festgelegter Vorgaben verwendet werden soll.
Der Zweck ist nicht, ein weiteres formales Dokument zu erstellen, sondern konkrete Entscheidungen zu erleichtern: Welche Logo-Variante soll gewählt werden? Welcher Hintergrund ist geeignet? Was darf auf keinen Fall verändert werden? Wenn das Team, externe Dienstleister und Kommunikationspartner nach denselben Regeln arbeiten, ist man weniger auf individuelle Interpretationen angewiesen. So bleibt das Erscheinungsbild des Unternehmens einheitlich.
Markenhandbuch vs. Logo – worin liegt der Unterschied?
Das Logo ist das grafische Element selbst – zum Beispiel in verschiedenen Dateiformaten. Das Handbuch hingegen legt fest, wie dieses Element verwendet werden darf. Es ist der Unterschied zwischen dem Besitz eines Werkzeugs und dem Wissen, wie man es richtig einsetzt. Die reine Datei gibt keine Auskunft darüber, wie groß das Logo auf einer Visitenkarte sein sollte, wie viel Freiraum es benötigt oder welche Variante auf einem dunklen Hintergrund am besten funktioniert.
Ohne gemeinsame Regeln könnte ein Gestalter das Logo verzerren, die Farbe ändern oder es auf einem Hintergrund platzieren, der die Lesbarkeit beeinträchtigt. Eine einzelne Änderung mag unbedeutend erscheinen, doch wenn sie sich in verschiedenen Materialien wiederholt, schwächt dies die Konsistenz der Marke. Das Handbuch beugt solchen Abweichungen vor, indem es Beispiele für die korrekte und die inkorrekte Verwendung aufzeigt.
Die Regeln für die Verwendung des Logos sind nicht mit dem gesamten System der visuellen Identität (Corporate Design) gleichzusetzen. Das Markenhandbuch konzentriert sich spezifisch auf das Logo und dessen Anwendung. Ein umfassenderes System kann zudem Typografie, Farbgestaltung, Bildstil, Ikonografie oder Gestaltungsregeln für Materialien beinhalten. Der Umfang richtet sich danach, was das Unternehmen in seiner täglichen Kommunikation benötigt.
Wann ist ein Markenhandbuch für ein Unternehmen sinnvoll?
Ein Markenhandbuch ist besonders dann nützlich, wenn ein Logo in vielen verschiedenen Kanälen und Materialien zum Einsatz kommt – etwa auf der Website, in sozialen Medien, in Präsentationen, Dokumenten, auf Verpackungen oder bei der räumlichen Beschilderung. Wenn mehrere Personen an einer Marke arbeiten, kann es ohne gemeinsame Richtlinien dazu kommen, dass jede Person unterschiedliche Entscheidungen trifft. Ein einheitlicher Standard trägt dazu bei, die Konsistenz zu wahren – unabhängig davon, wer das jeweilige Design erstellt.
Zudem erleichtert das Dokument die Einarbeitung neuer Teammitglieder, Mitarbeiter und Partner. Sie können sich schneller mit den Regeln für die Anwendung des Erscheinungsbildes vertraut machen, anstatt diese mühsam aus bereits vorhandenen Materialien ableiten zu müssen. Ein Markenhandbuch ist auch hilfreich, um eine bestehende Marke zu strukturieren – insbesondere dann, wenn ein Logo in verschiedenen Varianten vorliegt oder Unklarheiten bei dessen Verwendung bestehen.
Gehen Sie von konkreten Situationen aus, die tatsächlich eine Entscheidung erfordern, anstatt ein umfangreiches Dokument nur um des Umfangs willen zu erstellen. Ein Markenhandbuch erfüllt seinen Zweck, wenn das Team die benötigten Vorgaben schnell findet und direkt auf das jeweilige Material anwenden kann. Sein Wert liegt in den Regeln, die die Kommunikation ordnen und dazu beitragen, dass die Marke klar und prägnant bleibt.
Das Markenhandbuch (Logo-Manual) für Unternehmen – was ist es und welches Problem löst es?
Ein Markenhandbuch beschreibt die Regeln für die Verwendung der visuellen Elemente einer Marke. Es erklärt, wie das Logo eingesetzt werden sollte, damit es in verschiedenen Materialien und über unterschiedliche Kanäle hinweg seine Lesbarkeit und seinen Charakter bewahrt. Einfach ausgedrückt: Es ist eine Anleitung, die zeigt, wie das Logo gemäß festgelegter Vorgaben verwendet werden soll.
Die folgende Liste dient als praktischer Ausgangspunkt. Nicht jedes Projekt erfordert den gleichen Detaillierungsgrad, doch die grundlegenden Regeln für die Verwendung des Logos sollten präzise definiert sein.
- Logo-Varianten: Zeigen Sie die Basisversion sowie alternative Varianten – etwa horizontale oder vertikale Anordnungen oder eine monochrome Version, sofern die Marke diese einsetzt.
- Schutzzone: Definieren Sie einen Mindestabstand um das Logo herum, der frei von Text oder anderen grafischen Elementen bleiben muss.
- Mindestgröße: Geben Sie an, ab welcher Größe das Logo im Druck oder auf dem Bildschirm nicht mehr lesbar ist.
- Unzulässige Modifikationen: Zeigen Sie auf, was mit dem Logo nicht geschehen darf – zum Beispiel darf es weder verzerrt noch in der Farbgebung eigenmächtig verändert werden.
- Farbwerte: Geben Sie die Farbwerte in den entsprechenden Farbräumen an (z. B. CMYK, RGB, HEX oder Pantone), je nach Verwendungszweck.
- Typografie: Legen Sie die Rollen der verwendeten Schriftarten fest (etwa für Überschriften und Fließtext) und definieren Sie Regeln für deren Kombination.
- Gestaltungsprinzipien und Beispiele: Fügen Sie Layouts, Fotografien oder Grafiken hinzu, sofern diese dazu beitragen, die visuelle Konsistenz der Unternehmensmaterialien zu wahren..
Wie lässt sich die korrekte Verwendung des Logos beschreiben?
Weisen Sie jeder Logo-Variante einen spezifischen Anwendungsbereich zu. Ein horizontales Logo eignet sich gut für den Seitenkopf (Header), während eine vereinfachte Version des Zeichens – sofern für die Marke vorhanden – als kleines Icon dienen kann. Stellen Sie die Schutzzone und die Mindestgröße in einer übersichtlichen grafischen Darstellung dar. Fügen Sie Beispiele für fehlerhafte Anwendungen hinzu, etwa verzerrte oder gedrehte Logos, eigenmächtig veränderte Farben oder die Platzierung auf einem Hintergrund, der die Lesbarkeit beeinträchtigt. Ein visuelles Beispiel verdeutlicht eine Regel oft schneller als eine lange textliche Beschreibung.
Welche weiteren visuellen Richtlinien sollten neben dem Logo definiert werden?
Beschreiben Sie die Farbpalette so, dass der Anwender nicht nur weiß, welche Farben zulässig sind, sondern auch, wo diese jeweils eingesetzt werden sollen. Unterscheiden Sie zwischen Primär- und Sekundärfarben (Ergänzungsfarben) und geben Sie die Farbwerte in den für den Druck sowie für digitale Medien erforderlichen Formaten an. Legen Sie für die Typografie eine Hierarchie fest: Welche Schriftarten sind für Überschriften, Fließtext und gegebenenfalls Hervorhebungen vorgesehen? Richtlinien für die Bildsprache oder Komposition sollten dann ergänzt werden, wenn sie eine spezifische Anforderung der Marke adressieren.
Verwenden Sie für Ihre Beispiele Materialien, die tatsächlich im Unternehmensalltag zum Einsatz kommen – etwa Präsentationen, die Website, Verpackungen oder Beiträge in sozialen Medien. Auf diese Weise veranschaulichen die Richtlinien die praktische Anwendung der Vorgaben. Bei der Entwicklung eines solchen Systems ist es sinnvoll, die visuelle Identität der Marke eng mit ihrem Charakter und ihrem Kommunikationsstil zu verknüpfen.
Logo-Handbuch vs. visuelles Identitätssystem – wie bestimmt man den richtigen Umfang?
Nicht jede Marke benötigt eine gleichermaßen umfangreiche Dokumentation. Passen Sie den Umfang an die Anzahl der Kanäle, die Art der Materialien und die Personen an, die für die Kommunikation verantwortlich sind. Die folgende Übersicht zeigt die Unterschiede zwischen drei Stufen von Richtlinien.
| Art des Dokuments | Ziel und Umfang | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| Logo-Handbuch | Systematisierte Regeln für Logo, Farbpalette und Typografie im Zusammenhang mit dem Logo. | Unternehmen, deren visuelle Identität von Mitarbeitern und externen Dienstleistern genutzt wird. |
| Brandguide | Regeln für die gesamte visuelle Sprache, einschließlich Bildsprache, Layouts und Grafiken. | Marke, die über verschiedene Kanäle und auf zahlreichen Medien präsent ist. |
Ein umfangreiches Dokument ist nicht automatisch besser. Wenn der Nutzer die für die Erstellung von Materialien benötigten Informationen nicht schnell finden kann, bieten zusätzliche Seiten keinen Mehrwert. Entscheidend ist ein Umfang, der tatsächliche Probleme löst und sich im Arbeitsalltag bewährt.
Wann ist ein umfassenderes System von Markenregeln erforderlich?
Ein größerer Umfang ist sinnvoll, wenn die Kommunikation verschiedene Kanäle und eine Vielzahl von Materialien umfasst, an deren Erstellung mehrere Personen beteiligt sind. Die Regeln können dann nicht nur das Logo, sondern auch Typografie, Farben, Fotografie sowie Layouts für digitale und gedruckte Medien definieren. Während das Logo-Handbuch die Verwendung visueller Elemente beschreibt, legt die Markenstrategie die Ausrichtung, Positionierung und Bedeutung der Marke fest. Es handelt sich um eigenständige, sich ergänzende Arbeitsbereiche.
Analysieren Sie bei der Festlegung des Umfangs, wo die Marke sichtbar ist, welche Materialien regelmäßig erstellt werden und wer für deren Ausarbeitung zuständig ist. Wenn beispielsweise häufig Fragen zur Wahl der richtigen Logo-Variante aufkommen, sollten Sie die Regeln für die Verwendung des Logos präzisieren. Wenn sich das Erscheinungsbild von Präsentationen, Websites, Verpackungen und Werbematerialien unterscheidet, sollten Sie ein umfassenderes System in Betracht ziehen. Ein Markenhandbuch sollte mit der Komplexität der Kommunikation wachsen – nicht mit dem Ehrgeiz, ein möglichst umfangreiches Dokument zu erstellen.
Die Grenze zwischen diesen Ebenen hängt von den Bedürfnissen der Marke ab, nicht von der Bezeichnung des Dokuments. Bei der Entwicklung eines visuellen Identitätssystems lassen sich die Regeln für das Logo in eine umfassendere „Sprache“ der Marke einbetten, sodass die Richtlinien die Konsistenz fördern und zugleich praxistauglich bleiben.
Wie erstellt man ein Markenhandbuch für den täglichen Gebrauch?
Ein solches Dokument ist dann nützlich, wenn es mit Blick auf konkrete Aufgaben entwickelt wurde – und nicht als bloße Sammlung abstrakter Regeln. Analysieren Sie zunächst, wo die Marke am häufigsten in Erscheinung tritt und welche Fragen bei der Erstellung von Materialien immer wieder aufkommen. Legen Sie anschließend den Umfang fest, formulieren Sie die Regeln, veranschaulichen Sie diese mit Beispielen und stellen Sie das Dokument den Personen zur Verfügung, die damit arbeiten werden.
- Ermitteln Sie den Bedarf. Prüfen Sie, welche Materialien das Unternehmen regelmäßig erstellt und wo dabei Schwierigkeiten auftreten – etwa bei Präsentationen, Dokumenten, Verpackungen, der Website oder der Beschilderung von Standorten.
- Legen Sie den Umfang fest. Wählen Sie die Regeln aus, die für die identifizierten Aufgaben relevant sind. Denken Sie dabei an die Nutzer des Dokuments: Mitarbeitende, Designer, Druckereien oder Kommunikationspartner.
- Formulieren Sie die Regeln klar und verständlich. Nutzen Sie kurze Anweisungen, eindeutige Bezeichnungen und konkrete Beispiele. Ersetzen Sie vage Formulierungen durch präzise Hinweise, die die Entscheidungsfindung erleichtern.
- Überprüfen Sie die Praxistauglichkeit. Bitten Sie eine Person außerhalb des Projektteams, mithilfe der Richtlinien eine typische Aufgabe zu erledigen. Prüfen Sie, ob sie die benötigten Informationen findet und diese ohne weitere Erklärungen anwenden kann.
- Stellen Sie den aktuellen Standard bereit. Benennen Sie eine verantwortliche Person für das Dokument und legen Sie einen zentralen Ort fest, an dem das Team die jeweils gültige Version findet. Entfernen Sie veraltete Dateien oder kennzeichnen Sie diese deutlich, damit sie nicht mit den aktuellen Richtlinien verwechselt werden.
Wie lassen sich die Regeln auf die Materialien des Unternehmens übertragen?
Wählen Sie Beispiele aus, die tatsächlichen Berührungspunkten (Touchpoints) zwischen der Marke und ihrer Zielgruppe entsprechen. Wenn ein Unternehmen häufig Präsentationen und Beiträge erstellt, zeigen Sie die Anwendung des Markenzeichens genau in diesen Formaten, anstatt sich auf selten verwendete Materialien zu konzentrieren. Stellen Sie korrekte Beispiele fehlerhaften gegenüber. Ein solcher Vergleich verdeutlicht schnell, wie sich eine Regel auf das fertige Design auswirkt.
Sorgen Sie zudem für Ordnung in Ihren Dateien. Trennen Sie Versionen für den Druck von digitalen Varianten, benennen Sie die Ausführungen eindeutig und bewahren Sie die Assets an einem leicht zugänglichen Ort auf. Ein Markenhandbuch sollte den Nutzer direkt zur richtigen Datei führen – ohne langes Suchen in Ordnern oder Rätselraten darüber, welche Version aktuell ist.
Wie pflegt man ein Markenhandbuch nach der Einführung?
Ein Standard erfordert zwar Pflege, muss aber keinen komplizierten Prozess bedeuten. Bestimmen Sie eine Person, die Fragen sammelt und Aktualisierungsbedarf erfasst. Überarbeiten Sie die Richtlinien, wenn das Unternehmen einen neuen Kanal, ein neues Material oder eine neue Art der Markenpräsentation einführt. Beobachten Sie außerdem, ob Mitarbeiter und Partner die Regeln verstehen, ohne jedes Mal die Unterstützung eines Designers in Anspruch nehmen zu müssen. Häufig wiederkehrende Fragen zeigen auf, welche Vorgaben präzisiert werden sollten.
Ein nützlicher Standard verknüpft geschäftliche Anforderungen mit der Gestaltung visueller Regeln. Ein von Brand4Future erstelltes Markenhandbuch kann Ihre Richtlinien strukturieren und fest in Ihr Markensystem integrieren.
Wie verknüpft Brand4Future das Markenhandbuch mit Strategie und Design?
Ein Markenhandbuch ist dann am nützlichsten, wenn es aus dem Charakter der Marke hervorgeht – und nicht aus einer Ansammlung isolierter grafischer Entscheidungen. Brand4Future verbindet strategisches Denken mit visuellem Design, sodass die Regeln für die Verwendung des Markenzeichens genau die Art und Weise unterstützen, wie ein Unternehmen wahrgenommen werden möchte und mit seiner Zielgruppe kommuniziert. Auf diese Weise strukturieren die Richtlinien den Arbeitsalltag, ohne dabei den Bezug zur Markenidentität zu verlieren.
Die Arbeit an einem solchen Dokument beschränkt sich nicht allein auf die Gestaltung des Logos. Sie umfasst auch die Festlegung, wie das Markenzeichen in verschiedenen Kontexten funktioniert und wie es mit den übrigen Elementen der visuellen Identität harmoniert. Das Handbuch wird so zu einem Teil eines Systems, das dem Team und den Partnern dabei hilft, konsistente visuelle Entscheidungen zu treffen.
Von den Markenprämissen zu praxistauglichen visuellen Standards
Ausgangspunkt sind die grundlegenden Annahmen zur Marke und ihrer Kommunikation. Auf dieser Basis lassen sich der Charakter des Markenzeichens sowie Regeln definieren, die dessen Konsistenz über verschiedene Materialien hinweg sicherstellen. Nach der Gestaltung des Logos übersetzen die Richtlinien dessen Form in die Praxis: Sie beschreiben zulässige Varianten, Anwendungsmöglichkeiten und die erforderlichen Materialien. Die Regeln sollten dabei stets aus der Marke selbst abgeleitet sein – und nicht aus einer universellen Vorlage stammen.
Der Umfang lässt sich individuell an die Größe des Unternehmens, die Anzahl der Kommunikationskanäle und die Arbeitsweise des Teams anpassen. Eine Marke, die mit wenigen, wiederkehrenden Formaten arbeitet, benötigt andere Vorgaben als eine Organisation, deren visuelle Identität an einer Vielzahl von Kontaktpunkten (Touchpoints) präsent ist. Der Standard sollte für die Anwender präzise genug sein, sich dabei aber auf die tatsächlich relevanten und angewandten Regeln konzentrieren.
Das Markenhandbuch als Teil eines umfassenderen Branding-Projekts
Ein Markenhandbuch kann als eigenständiges Regelwerk oder als Bestandteil eines umfassenderen Projekts zur visuellen Identität fungieren. In einem solchen System sind die Richtlinien für die Verwendung des Markenzeichens mit weiteren visuellen Elementen und Materialien verknüpft, die für die Implementierung der Marke erforderlich sind. Das Team erhält so eine stimmige Arbeitsgrundlage – anstelle von isolierten Anweisungen, die nicht immer aufeinander abgestimmt sind.
Brand4Future verbindet Markenstrategie mit visuellem Design und realisiert Projekte, die von der Logogestaltung über Identitätssysteme bis hin zu Markenhandbüchern reichen. Die Agentur ist seit mehr als 30 Jahren am Markt tätig und vereint strategische Expertise mit gestalterischer Kompetenz. Auf diese Weise wird das Markenhandbuch zu einem praktischen Instrument, das Entscheidungen zur visuellen Identität strukturiert – und nicht nur zu einer rein formalen Ergänzung.
Mehr über den Ansatz, Markenkonzepte mit praxistauglichen visuellen Richtlinien zu verknüpfen, erfahren Sie hier: Markenaufbau mit Brand4Future.
Verwandeln Sie Standards in einen Wettbewerbsvorteil für die Zukunft
Eine Marke entwickelt sich stetig weiter – und mit ihr verändern sich Kanäle, Materialien sowie die Arbeitsweise Ihres Teams. Betrachten Sie Ihre Markenrichtlinien als einen Orientierungspunkt, der sich gemeinsam mit Ihrem Unternehmen weiterentwickeln kann. Greifen Sie auf diese Prinzipien zurück, bevor Sie einen neuen Markt erschließen, einen weiteren Kanal nutzen oder Ihre Kommunikation aktualisieren. So bleibt Ihr Markenhandbuch auch dann ein wertvolles Instrument, wenn sich die Anforderungen Ihrer Organisation wandeln.
Ein sinnvoller nächster Schritt ist es, zu analysieren, in welchen Situationen es am ehesten zu Abweichungen in der Markendarstellung kommt. Wählen Sie einen zentralen Bereich aus, strukturieren Sie die entsprechenden Entscheidungen und stellen Sie sicher, dass Ihr Team weiß, wie die Richtlinien anzuwenden sind. Die konsequente Einhaltung dieser Standards trägt dazu bei, an jedem Berührungspunkt mit Ihrer Zielgruppe eine unverwechselbare Markenidentität zu etablieren.
Möchten Sie die Ambitionen Ihrer Marke in einheitliche visuelle Richtlinien übersetzen? Sprechen Sie mit Brand4Future über Ihr Markenhandbuch und Ihre Markenstrategie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein Logo-Handbuch für ein Unternehmen?
Ein Logo-Handbuch (oft auch „Brand Manual“ oder „Style Guide“ genannt) ist eine Sammlung von Richtlinien, die dabei hilft, das Logo und die damit verbundenen visuellen Elemente korrekt zu verwenden. Es legt beispielsweise fest, welche Datei für einen bestimmten Zweck gewählt werden sollte, wie die Lesbarkeit des Logos gewahrt bleibt und welche Änderungen vermieden werden müssen. Dies ist besonders nützlich, wenn etwa ein Mitarbeiter eine Präsentation erstellt oder ein externer Dienstleister Werbematerialien gestaltet.
Ist ein Logo-Handbuch dasselbe wie ein Handbuch für die visuelle Identität (Corporate-Design-Handbuch)?
Nicht unbedingt. Ein Logo-Handbuch konzentriert sich primär auf das Logo und die Regeln für dessen Verwendung. Ein Handbuch für die visuelle Identität hingegen umfasst oft ein breiteres Spektrum an Elementen, wie etwa grafische Layouts, den Fotostil und die Verwendung von Farben. Da die Begriffe unterschiedlich verwendet werden, sollten Sie bei der Festlegung des Umfangs genau definieren, welche visuellen Aspekte geregelt werden sollen und wer das Dokument nutzen wird.
Braucht ein kleines Unternehmen ein Logo-Handbuch?
Auch für ein kleines Unternehmen kann ein Logo-Handbuch sinnvoll sein – insbesondere dann, wenn das Logo in Materialien verwendet wird, die von verschiedenen Personen erstellt werden, oder wenn es regelmäßig in unterschiedlichen Kanälen zum Einsatz kommt. Es muss sich dabei nicht um ein umfangreiches Regelwerk handeln. Ein guter Anfang ist eine kurze Zusammenstellung von Richtlinien für häufige Anwendungsfälle, wie etwa Geschäftsdokumente, Angebote oder Social-Media-Profile. Der Umfang kann bei Bedarf erweitert werden, wenn neue Formate oder Partner hinzukommen.
Wer nutzt das Logo-Handbuch im Unternehmen?
Es wird von Personen genutzt, die Materialien mit dem Logo erstellen oder in Auftrag geben – dazu gehören Marketingmitarbeiter, Ersteller von Präsentationen, Designer, Agenturen, Druckereien sowie Kommunikationspartner. Zudem dient das Dokument als Referenz für Personen, die Entwürfe freigeben müssen. Sie ermöglicht es, eine einheitliche Anweisung bereitzustellen, anstatt bei jedem Auftrag die Regeln von Grund auf neu erklären zu müssen. Es ist sinnvoll, sie neuen Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen, wenn diese Aufgaben im Zusammenhang mit der Marke übernehmen.
Kann ein Brandbook (Markenhandbuch) nach seiner Erstellung aktualisiert werden?
Ja. Ein Brandbook kann aktualisiert werden, wenn sich das Logo ändert, neue Verwendungsmöglichkeiten hinzukommen oder die bisherigen Richtlinien nicht mehr den Arbeitsanforderungen des Teams entsprechen. Nehmen Sie die Änderungen im Dokument vor und stellen Sie es als neue, verbindliche Version bereit. Bestimmen Sie eine Person, die für Aktualisierungen verantwortlich ist, und archivieren Sie ältere Dateien, um Verwechslungen mit den aktuellen Richtlinien zu vermeiden.
In welchem Format sollte das Brandbook dem Team zur Verfügung gestellt werden?
Es empfiehlt sich, das Brandbook als PDF-Datei bereitzustellen, da diese leicht geöffnet und an Mitarbeiter oder Partner weitergegeben werden kann. Wenn das Dokument regelmäßig angepasst wird, sollten Sie die aktuelle Version an einem zentralen Ort speichern – versehen mit einem eindeutigen Namen und dem Datum der letzten Aktualisierung. Stellen Sie die Logodateien separat in Ordnern bereit, die deren jeweiligen Verwendungszweck beschreiben. So muss der Nutzer das Logo nicht erst aus dem Dokument extrahieren oder rätseln, welche Datei die richtige ist.
Enthält ein Brandbook auch Regeln für die Verwendung des Logos im Internet?
Es kann durchaus Regeln für die Verwendung des Logos im Internet enthalten. Dies ist sinnvoll, wenn das Logo beispielsweise auf einer Website, in einem Onlineshop, in E-Mail-Signaturen oder auf Social-Media-Profilen eingesetzt wird. Die Richtlinien können festlegen, welche Dateivariante zu verwenden ist, wie das Logo auf hellem oder dunklem Hintergrund dargestellt werden soll und in welchen Fällen es bei geringer Größe möglicherweise nicht mehr lesbar ist. Konkrete digitale Beispiele helfen dem Team dabei, Materialien stets nach einheitlichen Vorgaben zu erstellen.wać materiały według tych samych reguł.
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