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    Grundregeln für effektives E-Mail-Marketing

    Leitfaden
    Autor: Jakub Mielcarzewicz
    Veröffentlichungsdatum: 06.06.2025

    Wenn Sie E-Mail-Marketing hören, denken Sie an SPAM? Weit gefehlt. Vorausgesetzt natürlich, Ihre E-Mail ist wertvoll und gut vorbereitet.

    E-Mail-Marketing scheint im Zeitalter moderner Medien an Bedeutung verloren zu haben. Heute nutzt jeder die Vorteile von Social Media, Instant Messaging und all das mit dem neuesten Smartphone. Statistiken zeigen jedoch eine völlig andere Situation. Laut IAB-Daten steht Polen in Bezug auf Klicks und Öffnungen von E-Mails Weltmarktführern wie Australien oder Deutschland in nichts nach. Die Newsletter-Öffnungsrate von 19,32 % und die Klickrate von 6,51 % sind Ergebnisse, die jedem Marketer Freude bereiten. Eine Studie von Econsultancy aus dem Jahr 2014 zeigt, dass die Einnahmen aus E-Mail-Marketing innerhalb eines Jahres um bis zu 28 % gestiegen sind.

    Daher stellt sich die Frage nach dem geschickten Einsatz von E-Mails im Marketing eines Unternehmens. Was tun, damit die Empfänger unsere E-Mails nicht im Mülleimer landen? Hier sind ein paar Grundregeln.

    1. Eine richtig ausgewählte Zielgruppe

    Eine gut definierte Zielgruppe ist die Basis jeder Marketingkampagne. Selbst wenn unsere E-Mail ideal ist – perfekt gestaltet, mit einem einprägsamen Titel und wertvollem Inhalt – landet sie beim falschen Empfänger im Papierkorb. Deshalb ist es wichtig zu wissen, an wen wir die E-Mail senden.

    Unser Empfänger ist schließlich ein potenzieller Kunde, oder? Stimmt. Wir müssen jedoch definieren, wer unser potenzieller Kunde ist. Die Analyse der demografischen, geografischen und sogar psychografischen Merkmale der Empfänger hilft uns dabei. Ein Catering-Unternehmen in Posen wird einen Kunden in Krakau nicht interessieren, genauso wie Rabatte auf eine Herrenkollektion Teenager nicht interessieren.

    Wie finden wir also die richtigen Empfänger für unsere Mailings? Der Aufbau einer Mailing-Datenbank kann auf verschiedene Weise erfolgen. Angefangen bei Newsletter-Abonnements auf der Website über Rabatte auf die Kollektion im Austausch für die Registrierung in unserer Kundendatenbank bis hin zur Weitergabe vollständiger Artikelinhalte nur nach Angabe einer E-Mail-Adresse. Jedes Unternehmen und jede Branche geht dabei unterschiedlich vor, je nach Art der angebotenen Produkte und Dienstleistungen.

    2. Ein verlockender Titel

    Der Titel ist das Erste, was der Empfänger einer E-Mail sieht. Es liegt in seiner Hand, ob er die Nachricht öffnet oder sofort auf „Löschen“ klickt. Selbst wenn Abonnenten dem Erhalt von E-Mails zugestimmt und sich für den Newsletter angemeldet haben, besteht keine Garantie dafür, dass sie diese auch öffnen. Ein effektiver E-Mail-Header erfordert daher eine sorgfältige Vorbereitung. Niemand lässt sich von einem Titel wie „Heute ist Deadline“ täuschen. Der Empfänger erwartet konkrete Informationen. Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen oder Versprechungen zu machen. Zeigen Sie, dass Ihre Nachricht wertvoll und hilfreich für die Problemlösung ist. Schließlich geht es darum, den Empfänger neugierig zu machen. Ein Titel mit einem sogenannten Call-to-Action ist ebenfalls hilfreich.

    3. Minimalismus im Text

    E-Mails können schnell unübersichtlich werden. Die nächste Regel lautet: Vermeiden Sie Informationschaos. Die Nachricht ist auch mit minimalem Text lesbar. Ihre Informationen sollten kurz und prägnant sein. Wir möchten nicht, dass unsere Abonnenten den ganzen Tag mit hängendem Kopf an der E-Mail verbringen. Und das ist noch optimistisch. Bei viel Text werden die meisten erst gar nicht anfangen zu lesen. Haben Sie viel zu sagen? Verweisen Sie Ihre Empfänger auf einen Blog oder eine Website – dort ist Platz dafür. Geben Sie den Lesern Informationen – E-Mail-Marketing soll sie zum Besuch dieses Blogs oder dieser Website anregen.

    4. Alles an seinem Platz

    Text ist natürlich die Grundlage, aber gute E-Mails müssen auch einige wichtige Elemente enthalten. Was sollte unsere Nachricht enthalten?
    • Eine Überschrift, vorzugsweise einfach und lesbar.
    • Grafiken sollten zum Inhalt der Nachricht passen, kreativ, aber maßvoll sein. Wie beim Text können viele inkonsistente Grafiken leicht zu Informationschaos führen.
    • Handlungsaufforderung. Ein Button, der für alle sichtbar ist und dessen Botschaft jeder versteht.
    • Informationen zum Absender, ein Feld mit grundlegenden Informationen und ein Button, der direkt auf die Homepage des Absenders verweist, wären ebenfalls hilfreich.
    • Ein Button oder Link zum Abbestellen der Abonnentenliste.

    5. Analyse

    Das Vorbereiten und Versenden von Mailings ist nicht alles. Denken Sie an die Analyse, um Fehler beim nächsten Versand zu vermeiden. Überprüfen Sie die grundlegenden Indikatoren CTR (Click-Through-Rate) und OR (Öffnungsrate). Dank ihnen erfahren Sie, wie viele Personen Ihre E-Mail geöffnet und wie viele auf Ihre Links geklickt haben. Beachten Sie jedoch, dass Ihre E-Mail nur dann als geöffnet gezählt wird, wenn Bilder geladen werden (viele Benutzer haben das automatische Laden von Bildern im Nachrichteninhalt blockiert). Daher ist die CTR-Rate zuverlässiger. Überprüfen Sie gleichzeitig, worauf die Empfänger klicken, wo sie klicken und welche Inhalte sie am meisten interessieren. Welche Werte dieser Indikatoren streben wir an? Der Durchschnitt für Polen liegt bei OR bei etwa 19,3 %, während er bei CTR bei etwa 6 % liegt. Bedenken Sie jedoch, dass der Vergleich von Zahlen allein für eine aussagekräftige Analyse nicht ausreicht.

    Über den Autor: Jakub Mielcarzewicz
    Als Junior-Projektmanager, der ständig Erfahrungen in der digitalen und Markenarbeit sammelt, vermittelt er diese, indem er eine andere Perspektive zeigt und die Botschaft an die jüngere Benutzergruppe anpasst.

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